biographie
Ihre Stimme schwebte magisch in die Höhe und gipfelte in einem prachtvollen, lang gehaltenen hohen C am Ende. operatraveller.com, 15.06.2025, Brünnhilde in Siegfried
Die serbische Sopranistin Sonja Šarić Kosovac gibt in der aktuellen Saison ihr Rollendebüt als
Brünnhilde (Götterdämmerung) in Bologna und ist mit dieser Partie danach zu hören im Ring an einem Abend
(Wagner/Loriot) im Rahmen einer Deutschland-Tournee mit sieben Konzerten u. a. in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München.
Am Nationaltheater Belgrad debütiert sie als Elisabetta (Don Carlo) und Amelia (Un ballo in maschera).
Galakonzerte singt sie am Serbischen Nationaltheater Novi Sad und am Nationaltheater Belgrad, Dvořáks Requiem im
Auditorio Nacional de Música in Madrid unter der Leitung von Oksana Lyniv.
Erfolgreiche Rollendebüts in den vorangegangenen Spielzeiten feierte Sonja als Brünnhilde (Siegfried),
Sieglinde (Walküre) und Freia (Rheingold) in der Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen am Teatro Comunale di Bologna
und debütierte am gleichen Haus als Senta (Der fliegende Holländer).
Weitere große Rollendebüts waren Aida, Amelia (Simone Boccanegra), Alice Ford (Falstaff), die Titelpartien
in Norma und Maria Stuarda, Mimi (La Bohème) sowie an der Oper Graz Leonora (Il trovatore), Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro), Madama Cortese (Il viaggio a Reims)
und Nedda (Pagliacci).
Seit 2023 ist die Sopranistin Ensemblemitglied am Nationaltheater in Belgrad.
Gastengagements führten sie an das Teatro Comunale di Bologna, die Opéra
National de Paris, die Oper Graz, das Landestheater Linz, an das Nationaltheater Mannheim, das Serbische
Nationaltheater Novi Sad, das Kroatische Nationaltheater Zagreb, das Mährisch-Schlesische Nationaltheater Ostrava
sowie den Amsterdam Concertgebouw.
Außerdem gastierte Sonja bei den Salzburger Festspielen, den Osterfestspielen Baden-Baden sowie der
Sommeroper Bamberg und ist regelmäßig zu Gast bei den internationalen Musikfestivals in Novi Sad und Belgrad.
Mit Konzerten und Liederabenden konzertiert Sonja international.
Ihr vielseitiges Repertoire umfasst u. a. Lieder von Mahler, Rachmaninow und R. Strauss.
Im Konzertbereich liegt der Schwerpunkt ihres Repertoires neben Bach h-Moll-Messe &
Weihnachtsoratorium, Händel Judas Maccabaeus und Vivaldi Gloria
vor allem im Bereich der (Spät-)Romantik mit Werken wie Brahms Ein deutsches Requiem, Dvořák
Requiem, Mahler 2. Sinfonie, Rossini Stabat mater und Verdi Messa da Requiem.
Mit der 9. Sinfonie von Beethoven gab sie 2014 ihr Japan-Debüt gab.
Zahlreiche Konzertauftritte (u. a. die regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester von Radio Televizija Srbije)
sind in Aufnahmen dokumentiert.
Sonja arbeitete zusammen mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Enrico Calesso, Marco Comin, Srboljub Dinić, Philippe Jordan, Dirk Kaftan, Roland Kluttig, Aleksandar Kojić, Oksana Lyniv, Marcus Merkel, Markus Poschner, Case Scaglione, Bojan Suđić, Simon Rattle, Franz Welser-Möst und Jap van Zweden.
Zu ihren Erfolgen bei internationalen Wettbewerben zählen der 1. Preis beim Eva-Marton-Wettbewerb 2021,
der 1. Preis und die Goldmedaille beim Maria-Callas-Grand-Prix 2017 sowie der 2. Preis beim Elizabeth-Connell-Preis für dramatische
Sopranistinnen 2019.
Für ihre Interpretation der Leonora in Verdis Il trovatore an der Oper Graz wurde sie 2019 mit dem
Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie "Beste junge Sängerin" ausgezeichnet.
Von 2016 bis 2019 war Sonja Mitglied des Opernstudios der Oper Graz.
Ihr Studium absolvierte sie bei Prof. Snežana Stamenković an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.
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